Beim Menschen beginnen
Der Ausgangspunkt ist das, was jemand verstehen, entscheiden oder tun möchte. Eine Funktion sollte diesem Bedürfnis dienen, bevor sie eine weitere Auswahl hinzufügt.
Ich bin Moritz Zinecker, Gründer und Geschäftsführer von Audecius. Mit Clarity möchte ich die Organisation des Lernalltags mit dem Moment verbinden, in dem eine Idee verständlich wird.


Ich wurde am 13. Mai 2008 in Jena geboren. Meine Eltern sind beide Lehrkräfte. Meine eigene Schulzeit hat mich durch deutsche und amerikanische Klassenzimmer geführt. Diese unterschiedlichen Erfahrungen bilden den Ausgangspunkt für meine Arbeit an Clarity.
Ich ging in Nieder-Olm bis zur elften Klasse zur Schule. Mein letztes Schuljahr verbrachte ich als Austauschschüler an der Dodge City High School in Kansas. Dort belegte ich Kurse in Softwareentwicklung, Design und Filmproduktion, besuchte parallel Kurse am Dodge City Community College und erwarb im Mai 2026 meinen US-amerikanischen Highschool-Abschluss.
Während dieses Austauschjahres öffnete ich auf einem alten MacBook ein unfertiges Projekt namens Day Planner wieder. Bevor ich weiteren Code schrieb, hielt ich auf Papier fest, für wen ich entwickeln wollte und was diese Menschen brauchten. Gespräche und Betatests mit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften in Deutschland und den USA halfen dabei, aus dem Projekt Clarity zu machen.
„Ich entwickle Software für das Lernen und den Alltag.“
Seit April 2026 studiere ich Computer Software Engineering an der Stanford University im Fernstudium. Ein Stipendium aus einem europäischen Wettbewerb im Sommer 2025 unterstützt mich dabei. Nach meinem Highschool-Abschluss blieb ich noch eine Zeit lang in den USA und hielt Vorträge über Softwareentwicklung.
Im August 2026 gründete ich Audecius und finanzierte das Unternehmen aus meinen eigenen Ersparnissen. Als alleiniger Gründer verantworte ich die Produkt- und Softwareentwicklung ebenso wie den Aufbau des Unternehmens. Ich arbeite von Nieder-Olm aus an Lernen, persönlicher Organisation und internationalem Austausch.
Clarity School ist der bereits veröffentlichte Ausgangspunkt. Jetzt entwickle ich das nächste Kapitel: einen persönlichen KI-Tutor, der Fragen, Übungen und Lernplanung miteinander verbindet. Über Audecius Open veröffentliche ich außerdem offene Bildungsdaten, darunter den Schulsystem-Datensatz Deutschland 2026/27 mit dauerhaftem DOI.
Verschiedene Schulsysteme haben meinen Blick auf das Lernen geprägt. Hier stehen die Orte meiner Ausbildung, meine abgeschlossenen Schulqualifikationen und das Studienprogramm, das ich derzeit absolviere.
Den nächsten Schritt verständlich machen, Menschen die Kontrolle lassen und durch Nutzung und Rückmeldungen besser werden.
Der Ausgangspunkt ist das, was jemand verstehen, entscheiden oder tun möchte. Eine Funktion sollte diesem Bedürfnis dienen, bevor sie eine weitere Auswahl hinzufügt.
Ein Kalendereintrag, eine Aufgabe und Lernmaterial werden hilfreicher, wenn ihr Zusammenhang sichtbar ist.
Hilfreiche KI unterstützt das Verstehen und bereitet nächste Schritte vor. Menschen sehen den Vorschlag, entscheiden über ihre Daten und bleiben verantwortlich.
Konkrete Bedürfnisse und die tägliche Nutzung bestimmen die nächsten Schritte: zuhören, Annahmen prüfen und schrittweise verbessern.

Warum ein Produkt neben der Handlung auch ihre Folgen, die erforderliche Zustimmung und den Weg zum Rückgängigmachen erklären sollte.
Wie klare Grenzen zwischen verfügbaren Funktionen, Vorschauen und Planung Vertrauen schaffen, auch wenn die Vision weiter reicht.
Wie sich Kontext, Modelle, Kontingente, menschliche Verantwortung und sensible Datenwege verständlich erklären lassen.
Warum Stundenplan, Lernen, Familie und Austausch im Produkt zusammen gedacht werden sollten.